Hundeernährung: was wirklich in den Napf gehört
Trockenfutter, Nassfutter oder BARF, die richtige Menge und gesunde Leckerli – ehrlich erklärt, ohne Mythen und ohne erhobenen Zeigefinger.
Wo möchtet ihr starten?Was wirklich in den Napf gehört
Hundeernährung ist ein Thema, bei dem jeder etwas anderes erzählt – und man am Ende völlig verunsichert vor dem Napf steht. Bei Balu, der bekanntlich jeden Krümel für eine Delikatesse hält, haben wir uns da ehrlich durchgewühlt und vieles wieder über Bord geworfen.
Hier findest du das Wichtigste verständlich erklärt, ohne Werbeversprechen und ohne Panikmache. Eine gute Hundeernährung muss nicht kompliziert sein: Es zählt, dass dein Hund alles bekommt, was er braucht – in der richtigen Menge und in einer Qualität, hinter der du ruhigen Gewissens stehst. Wir zeigen dir, was wirklich zählt und worauf du getrost verzichten kannst.
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Worauf es bei der Hundeernährung ankommt
Es gibt nicht das eine perfekte Futter, das für jeden Hund passt. Alter, Gewicht, Aktivität und Gesundheit spielen alle mit hinein. Wichtiger als die ewige Grundsatzfrage „Trocken oder Nass“ ist, dass die Qualität stimmt und die Menge zu deinem Hund passt.
Diese vier Dinge nehmen wir uns bei der Fütterung besonders zu Herzen:
- Qualität vor Marketing: Ein Blick auf die Zutatenliste sagt mehr als jede bunte Verpackung. Je klarer und kürzer, desto besser.
- Die Menge im Blick: Übergewicht ist eines der häufigsten Gesundheitsprobleme bei Hunden. Lieber einmal zu wenig als ständig zu viel im Napf.
- Leckerli mitrechnen: Snacks beim Training gehören zur Tagesration dazu. Sonst summiert sich das schnell zur heimlichen zweiten Mahlzeit.
- Im Zweifel zum Tierarzt: Bei Allergien, Erkrankungen oder Untergewicht gehört die Fütterung in fachkundige Hände – kein Kurs und keine Website ersetzt das.
Gutes Futter ist die Basis für alles – aber gerade beim Napf ist Halbwissen riskant.
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Häufige Fragen zur Hundeernährung
Beides kann eine gute Wahl sein, es kommt auf die Qualität an. Trockenfutter ist praktisch und ergiebig, Nassfutter hat einen höheren Wasseranteil und wird von vielen Hunden lieber gefressen. Viele füttern eine Mischung. Entscheidend ist nicht die Form, sondern was drinsteckt.
Die Angaben auf der Verpackung sind nur ein Startwert. Maßgeblich ist die Figur deines Hundes: Du solltest die Rippen leicht ertasten, aber nicht sehen können. Passe die Menge daran an und wiege deinen Hund regelmäßig. Im Zweifel hilft dir die Tierarztpraxis weiter.
Pauschal nicht. Gut gemachtes BARF kann hervorragend sein, schlecht berechnetes dagegen zu Mangelerscheinungen führen. Wer roh füttern möchte, sollte sich vorher fundiert einlesen oder einen Kurs nutzen, damit die Ration wirklich ausgewogen ist.
Finger weg von Schokolade, Weintrauben und Rosinen, Zwiebeln und Knoblauch, Avocado, Macadamianüssen, Alkohol und dem Süßstoff Xylit. Schon kleine Mengen können gefährlich werden. Hat dein Hund etwas davon erwischt, ruf bitte sofort in der Tierarztpraxis an.
Langsam, über ein bis zwei Wochen. Mische anfangs nur einen kleinen Teil des neuen Futters unter das alte und erhöhe den Anteil Tag für Tag. So gewöhnt sich der Magen schonend um, und du vermeidest Durchfall oder Bauchgrummeln.
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